Kurz vor Weihnachten verließen wir Langkawi, um rechtzeitig zu Beginn der Trockenzeit entlang der thailändische Andamanenküste gen Norden zu segeln. Zuvor mussten wir unsere Abreisepläne erst wegen einer defekten Bilgepumpe und dann wegen eines vom Rost zerlöcherten Auspuffrohres verschieben und jeweils eine Visaverlängerung für Malaysia beantragen, um Ersatzteilbeschaffung und Reparaturen erledigen zu können. Aber dann ging es doch endlich los zum neuen Segelglück…
Die Tour von Langkawi nach Phuket inklusive der idyllischsten Ankerplätze kennen wir ja mittlerweile ganz gut und so feierten wir Weihnachten und Silvester in himmlischer Ruhe ganz romantisch unter dem Sternenhimmel.





An der schönen Westküste von Phuket war zwar aufgrund der weltweiten Lockerungen der Coronaschränkungen wesentlich mehr los als im vergangenem Jahr, aber mit etwas Geduld ließen sich trotzdem noch relativ ruhige Ankerbuchten ohne allzu viel Touristenrummel finden. Dort konnten wir nach Lust und Laune schwimmen, schnorcheln und paddeln. Leider sind die Korallenriffe hier wie eigentlich überall in der Gegend mehr oder weniger abgestorben, vermutlich fielen sie den hohen Wassertemperaturen zum Opfer.





Nachdem wir eine aufwändige, höchst bürokratische Anmeldeprozedur hinter uns gebracht hatten, durften wir zu den geschützten Similan-Inseln segeln, welche eigentlich als eines der besten Tauch- und Schnorchelreviere Thailands gelten. Die Inseln mit ihrem kristallklaren Wasser, gesäumt von weißen Sanstränden, Regenwäldern und rundgeschliffenen Granitfelsen sind über der Wasserlinie eine wahre Augenweide. Der Blick unter Wasser auf die sterbenden Korallenriffe ist dagegen einfach nur deprimierend. Das hält die Touranbieter natürlich nicht davon ab, teure Schnorchel- und Tauchtouren auf die Inseln anzubieten. Zum Glück spielt sich der Touristenrummel nur von 10 bis 16 Uhr ab. Ansonsten ist es herrlich ruhig und so konnten wir die wunderschöne Insellandschaft dann fast ganz allein genießen.






Unser nächstes Ziel waren die Surin-Inseln, wenige Kilometer von der Grenze zu Myanmar entfernt. Stürmisches Wetter führte uns gemeinsam mit vielen schutzsuchenden Fischerbooten in diese traumhafte Bucht.

Zurück an Phukets Westküste haben wir Lapita für anstehende Filmaufnahmen (gesponsert von unserem Segelmacher Rolly Tasker in Phuket) tagelang aufgeräumt, geputzt und auf Hochglanz gebracht. Bei perfektem Segelwetter drehten wir ein spektakuläres Video, zu bewundern auf YouTube:
Auch ein paar tolle Drohnenfotos sind dabei entstanden.





Nun geht unsere Zeit in Thailand ihrem Ende entgegen und wir segeln in den nächsten Tagen zurück in unsere zweite Heimat Langkawi. Dort wollen wir dieses Mal aber nicht allzu lange verweilen und uns bald auf den Weg nach Indonesien begeben.
Liebe Grüße! Tilly & Klaus
Danke für die Inspiration, liebe Tilly & Klaus!!! Umarme Euch, viel Spaß in Indonesien und hoffentlich bis bald!
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